Das Schuljahr 2025/26 rast gefühlt in Rekordtempo dem Ende zu. Genauso wie sich die heutige Arbeitswelt immer schneller zu drehen scheint.
Stehst du kurz vor der Matura, spürst du diesen Druck wahrscheinlich besonders stark. In diesen Zeiten zählt eines: schnelle Entscheidungen.
Der Erste hat die Nase vorn. Vielleicht kommst du damit grundsätzlich klar. Doch kurz vor dem Schulabschluss kann das extrem stressig werden.
Kennst du das Gefühl, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen? Weil du noch keinen Plan hast, was du nach der Matura machen sollst?
Dann weißt du, wie sich dieses Chaos im Kopf anfühlt:
Welcher Beruf passt wirklich zu mir? Was wird mich auf Dauer glücklich machen?
Besonders mühsam wird es, wenn deine Freunde scheinbar schon alles geregelt haben. Doch einfach das Gleiche zu machen wie sie? Das bringt dir gar nichts. Tief drinnen weißt du: Am Ende musst du mit deiner Entscheidung zufrieden sein – schließlich wirst du auch noch lange damit leben.
Soll ich überhaupt studieren? Oder liegt mir eine andere Ausbildung besser?
Wäre ein Auslandsjahr eine gute Idee?
Garantiert geben auch deine Eltern ihren Senf dazu – das ist ihr Job. Wenn dir ihre Ratschläge nicht wirklich weiterhelfen, kann das ganz schön nerven.
Auch Berufstests bringen nicht immer die große Erleuchtung. Möglicherweise drehen sich trotzdem in deinem Kopf tausend Fragen, und egal wie lange du grübelst:
Kein Ausbildungsplan fühlt sich richtig an. Je länger du suchst und keine Antwort findest, desto stressiger wird’s.
Willkommen im Studienjahr 2026/27 – mit noch kürzeren Wegen
Heuer kommt noch etwas dazu, das den Druck weiter erhöht:
Für Studiengänge an der Universität Wien mit Aufnahme- oder Eignungsverfahren wurden die Bewerbungsfristen vorgezogen – auf den Zeitraum 2. März bis 4. Mai 2026. Diese Neuregelung soll frühere Planungssicherheit geben.
Davon profitieren allerdings vor allem jene, die bereits wissen, wohin es gehen soll. Wenn du dich vor deiner endgültigen Entscheidung noch in Ruhe ausprobieren möchtest, wird es eng. Mit Chillen bis Oktober ist Schluss.
Die neue Frist bedeutet: Du musst bis spätestens Mai wissen, wohin mit dir.
Für welchen Zweig möchtest du dich inskribieren? Willst du studieren? Welche Richtung schaffst du? Welche Ausbildung passt wirklich zu dir – und warum?
Kein Wunder, wenn die Gedanken wieder Karussell fahren. Und wenn dir davon schon schwindlig ist, lass dir eines sagen:
Es gibt Wege – auch für dich.
Ich habe bereits viele Maturant:innen begleitet, die unter genau diesem Entscheidungsdruck standen. Jetzt ist es mir ein Herzensanliegen, dir zu zeigen, wie auch du Klarheit finden kannst.
Ein kleines Erste-Hilfe-Kit zur Orientierung
1. Umsehen und sich zurechtfinden
So sehr es dem heutigen „Höher, schneller, weiter“ widerspricht: Erlaube dir, kurz innezuhalten. Durchzuatmen. Du musst nicht alles sofort wissen.
Schritt für Schritt Richtung Ziel zu gehen, ist kein Stillstand – im Gegenteil. In der Ruhe liegt oft mehr Kraft, als man denkt. Sich zu sortieren schafft Klarheit und Motivation für deinen Weg, der dich erfüllt. Denn du hast nur dieses eine Leben.
Bevor du es mit vorschnellen Aktionen strapazierst, denke zuerst die unbeschwerten Zeiten mit. Beginne damit bei deinen Wurzeln, denn sie kennen kein „richtig“ oder „sinnvoll“. Und keine Erwartungen anderer.
- Womit hast du dich als Kind am liebsten beschäftigt? Worin bist du damals aufgegangen?
- Was interessiert dich heute noch? Was ist dazugekommen? Zu welchen Themen würdest du gerne mehr wissen?
- Für welche Talente hast du schon oft Lob bekommen? Wobei fragen dich Freunde heute noch um Rat? In welchen Situationen bist du stark?
Nur wenn du bei dir selbst bleibst, können deine Pläne langfristig tragen.
Auch deine Werte zählen: zum Beispiel Familiengründung, Freizeit, Einkommen oder Anerkennung. Dazu kommen deine Wünsche im Umgang mit anderen Menschen und Dinge, die dir Spaß machen – etwa Kreativität, Handwerk, Zahlen, Tüfteln, …
Schreib dir auf, welche Bilder und Gedanken dabei entstehen – sie sind wichtige Wegweiser.
2. Energie in die richtige Recherche stecken
Gute Informationen helfen dir, fundierte Entscheidungen zu treffen. Plattformen wie whatchado.com geben Einblick in unterschiedliche Berufsbilder. Auch Interessenstests wie www.berufskompass.at oder Seiten wie studieren.at können erste Anhaltspunkte liefern.
Mach daraus einen Praxis-Check: Gibt es einen Beruf, der dich besonders interessiert? Kennst du jemanden, der ihn ausübt? Dann nutz die Chance, Fragen zu stellen – per Mail oder Telefon.
Wie gestaltet sich der Arbeitsalltag? Wie sehen die Rahmenbedingungen aus? Was sind die Vor- und Nachteile? Welche Stärken braucht man? Hat man dort Zukunft?
Du wirst überrascht sein, wie gerne die meisten Menschen dir dabei weiterhelfen. Probiere es – du hast nichts zu verlieren.
3. Blick hinter die Kulissen
Am meisten Klarheit bringt oft eigene Erfahrung:
- Begleite eine:n Bekannte:n einen Tag lang beim Job Shadowing, indem du ihm über die Schulter schaust.
- Bewirb dich für einen Schnupper- oder Praktikumstag – ein bis drei Tage reichen meist. Bereite gerne Fragen dafür vor.
So bekommst du ein realistisches Bild vom Berufsalltag, lernst Tätigkeiten kennen und siehst, was für Ausbildung oder Studium wichtig ist.
Gleichzeitig zeigst du Engagement – das kommt auch bei Unternehmen gut an.
Hab Mut, Dinge auszuprobieren.
4. Du musst das nicht allein schaffen
Wenn dir das alles zu viel wird, such dir Unterstützung. Jemanden, mit dem du offen sprechen kannst und der sich im Bildungs- und Berufsbereich auskennt. Jemanden, mit dem du gerne gemeinsam deinem eigenen Weg auf die Spur kommst.
Falls du diesen Jemand nicht findest: Ich bin für dich da.
Die Arbeit mit mir
Bei mir findest du ein offenes Ohr und eine ehrliche Begleitung. Ich stehe dir bei diesen Entscheidungen als Komplizin zur Seite.
Du darfst auch Zweifel und Ängste ansprechen. Dabei hat dein Bauchgefühl genauso Platz haben wie deine vernünftigen Überlegungen. Und deine Hoffnungen.
Ich arbeite sehr gern mit jungen Menschen, weil ich selbst weiß, wie verwirrend diese Phase sein kann. Auch ich habe mehrere Studienrichtungen begonnen und kenne Entscheidungsschwierigkeiten aus eigener Erfahrung.
Wenn du Lust hast, gemeinsam mehr über dich und deine berufliche Zukunft herauszufinden, ist mein Orientierungscoaching für junge Erwachsene genau richtig für dich. Dieses kann sowohl online als auch im Großraum Wien stattfinden.
In etwa 3 bis 3,5 Stunden erarbeiten wir Klarheit für deinen weiteren Weg. Schreib mir einfach für einen ersten Kontakt.
Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen!
